Nach dem schweren Erdbeben in Kolumbien ist die Zahl der Todesopfer auf 265 gestiegen. Rund 3.500 weitere Menschen wurden verletzt, wie Präsident Abelardo de la Espriella mitteilte. Die offizielle Zahl Vermisster liegt demnach bei 496 - und ist damit nun ebenfalls höher als zuvor angegeben. Einer inoffiziellen Suchseite zufolge werden noch knapp 4.200 Menschen von ihren Angehörigen gesucht. Rettungskräfte arbeiteten mit Hochdruck in den Trümmern, um noch vor Ablauf der kritischen 72-Stunden-Frist Menschen lebend zu bergen. Das Erdbeben der Stärke 7,4 hatte sich am Montag 7.34 Uhr Ortszeit nahe San José del Palmar im Nordwesten des Landes ereignet. Städte wie Cali, Pereira, Manizales wurden schwer getroffen. Jüngsten offiziellen Angaben zufolge brachte das Erdbeben 140 Gebäude komplett zum Einsturz. Zehntausende Wohnungen wurden demnach beschädigt. Mehr als 53.800 Menschen sind betroffen.
Bildnachweis: © Ivan Valencia/AP/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Erdbeben in Kolumbien: Zahl der Toten auf 265 gestiegen
Es war das schwerste Beben in Kolumbien seit Jahrzehnten. Rettungskräfte suchen unter den Trümmern weiter nach möglichen Überlebenden.
Meistgelesene Artikel
- 27. August 2026
Goldener Kamm in Gütersloh
Am 11. Oktober treten die besten Nachwuchsfriseure aus Nordwestdeutschland in der Stadthalle Gütersloh gegeneinander...
- 17. August 2026
Kampf gegen Feuer in Belgien - Weiter Bangen auch in NRW
Das Feuer aus Belgien rückt zwar nicht weiter Richtung Monschau in der Eifel vor. Von Normalität ist man aber sehr weit weg, das Bangen bleibt. Rufe und Forderungen aus und an die Politik werden laut.
- 16. August 2026
Brand im Hohen Venn: Evakuierung bei Monschau angeordnet
Wegen des Waldbrandes im Hohen Venn müssen Anwohner in Deutschland ihre Häuser verlassen. Eine Notunterkunft ist eingerichtet.
Neueste Artikel
- 14. September 2026
Britpopband Oasis kündigt Konzerte in Deutschland an
- 14. September 2026
Drei Tote bei Absturz von Kleinflugzeug im Rheinland
Auf einem Feld in Erkelenz in Nordrhein-Westfalen stürzt am Vormittag ein Kleinflugzeug ab. Von der dreiköpfigen Besatzung überlebt niemand.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 14. September 2026
Britpopband Oasis kündigt Konzerte in Deutschland an
- 14. September 2026
Drei Tote bei Absturz von Kleinflugzeug im Rheinland
Auf einem Feld in Erkelenz in Nordrhein-Westfalen stürzt am Vormittag ein Kleinflugzeug ab. Von der dreiköpfigen Besatzung überlebt niemand.

