20. Februar 2024 / Aus aller Welt

Weniger Einsätze für ADAC-Rettungshubschrauber

Die ADAC Luftrettung wurde 1970 gegründet und betreibt 37 Hubschrauber-Stationen mit 55 Hubschraubern. Diese kamen im vergangen Jahr zwar weniger zum Einsatz, dennoch ist die Zahl der Notfälle hoch.

Unfälle jeder Art - ob im Verkehr, bei der Arbeit, Freizeit oder im Sport - machen etwa 30 Prozent der Rettungseinsätze aus der Luft aus.
Veröffentlicht am 20. Februar 2024 um 00:18 Uhr

Die Rettungshubschrauber des ADAC sind im vergangenen Jahr zu 51.347 Notfällen abgehoben - im Schnitt mehr als 140 Mal am Tag.

Im Vergleich zum Rekordjahr 2022 waren das zwar 4328 Einsätze weniger, aber im langjährigen Vergleich immer noch eine hohe Zahl, wie die ADAC Luftrettung in München mitteilte. «Die schnelle Hilfe aus der Luft hat auch 2023 oft über Leben und Tod entschieden», sagte 
Geschäftsführer Frédéric Bruder.

Die meisten Rettungsflüge gab es laut der Statistik in Bayern mit 12.998, gefolgt von Rheinland-Pfalz (8761) und Nordrhein-Westfalen (5796). Den Rückgang der Einsatzzahlen führt das gemeinnützige Unternehmen unter anderem darauf zurück, dass mittlerweile häufiger Tele-Notärzte tätig werden und Notfallsanitäter eigenständiger agieren als noch vor wenigen Jahren. So dürfen Sanitäter mittlerweile ohne Beisein eines Arztes in bestimmtem Rahmen Schmerzmittel und andere Medikamente verabreichen. 

Unfälle jeder Art

Die 1970 gegründete ADAC Luftrettung betreibt den Angaben zufolge 37 Hubschrauber-Stationen mit 55 Hubschraubern, im Juli soll bei Itzehoe in Schleswig-Holstein die 38. hinzukommen. 

Unfälle jeder Art - ob im Verkehr, bei der Arbeit, Freizeit oder im Sport - machen etwa 30 Prozent der Rettungseinsätze aus der Luft aus. An zweiter Stelle folgen laut der Statistik mit einem Anteil von über einem Viertel Herzinfarkte und andere Notfälle des Herz-Kreislauf-Systems. 

Neben dem ADAC ist als zweiter fliegender Rettungsdienst die DRF Luftrettung tätig, deren Maschinen 2023 zu insgesamt 36.413 Einsätzen abhoben.


Bildnachweis: © Andreas Arnold/dpa
Copyright 2024, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Goldener Kamm in Gütersloh
Kreishandwerkerschaft Gütersloh-Bielefeld

Am 11. Oktober treten die besten Nachwuchsfriseure aus Nordwestdeutschland in der Stadthalle Gütersloh gegeneinander...

weiterlesen...
Kampf gegen Feuer in Belgien - Weiter Bangen auch in NRW
Aus aller Welt

Das Feuer aus Belgien rückt zwar nicht weiter Richtung Monschau in der Eifel vor. Von Normalität ist man aber sehr weit weg, das Bangen bleibt. Rufe und Forderungen aus und an die Politik werden laut.

weiterlesen...
Brand im Hohen Venn: Evakuierung bei Monschau angeordnet
Aus aller Welt

Wegen des Waldbrandes im Hohen Venn müssen Anwohner in Deutschland ihre Häuser verlassen. Eine Notunterkunft ist eingerichtet.

weiterlesen...

Neueste Artikel

Alphaville-Sänger kritisiert «Beschneidung» und warnt
Aus aller Welt

Nach dem Hin und Her um einen Alphaville-Auftritt auf dem Glücksgefühle-Festival findet Sänger Marian Gold klare Worte: Er warnt vor rechtsradikalen Tendenzen und kritisiert die Veranstalter scharf.

weiterlesen...
Forscher: Wasserdefizit in Deutschland verschlimmert sich
Aus aller Welt

In Deutschland nehmen die Wasserreserven immer weiter ab. Nun machen Forscher deutlich, dass nicht fehlender Regen, sondern die steigenden Temperaturen dafür maßgeblich sind.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Alphaville-Sänger kritisiert «Beschneidung» und warnt
Aus aller Welt

Nach dem Hin und Her um einen Alphaville-Auftritt auf dem Glücksgefühle-Festival findet Sänger Marian Gold klare Worte: Er warnt vor rechtsradikalen Tendenzen und kritisiert die Veranstalter scharf.

weiterlesen...
Forscher: Wasserdefizit in Deutschland verschlimmert sich
Aus aller Welt

In Deutschland nehmen die Wasserreserven immer weiter ab. Nun machen Forscher deutlich, dass nicht fehlender Regen, sondern die steigenden Temperaturen dafür maßgeblich sind.

weiterlesen...