Im vergangenen Jahr sind in Deutschland weniger Versuchstiere eingesetzt worden als in den Vorjahren. «Der Rückgang an Tierversuchen betrifft fast alle Bereiche, so die Grundlagenforschung und die angewandte Forschung», sagte Andreas Hensel, Präsident des Bundesamts für Risikobewertung (BfR). Der Rückgang im Vergleich zum Vorjahr betrug laut BfR 16 Prozent. Es war den Angaben zufolge das vierte Jahr in Folge, in dem die Zahl sank. Die Anzahl der Tiere, die getötet wurden, um ihre Organe und Gewebe für wissenschaftliche Zwecke zu untersuchen, ging demnach ebenfalls zurück. Gleiches gilt für die getöteten Versuchstiere, die nicht verwendet wurden. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr etwa 1,46 Millionen Tiere in Tierversuchen eingesetzt. Mäuse machten 73 Prozent und Ratten etwa 7 Prozent der Tiere aus. 11 Prozent waren Fische (Zebrafische und andere Fischarten), etwa 5 Prozent Kaninchen und 1 Prozent Vögel. Affen (keine Menschenaffen), Hunde, Katzen und andere Tiere gehören zu den restlichen 3 Prozent.
Bildnachweis: © Friso Gentsch/dpa
Copyright 2024, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Weniger Versuchstiere als in den Vorjahren
Um Forschung zu betreiben und Medizinprodukte zu testen, werden in Deutschland jedes Jahr Hunderttausende Tiere eingesetzt. Am häufigsten sind es Mäuse und Ratten.
Meistgelesene Artikel
- 14. Juli 2026
Wasser knapp: Münchner dürfen nicht mehr Rasen sprengen
Ein trockenes Frühjahr und heiße Sommerwochen: Die Wasserversorgung in München kommt an ihre Grenzen. Wie die Stadt gegensteuert, und was das für Verbraucher bedeutet.
Eine Nacht voller Angst, danach zerstörte Zuhause und Spielplätze: Kinder aus dem Ahrtal erzählen, wie die Flut ihr Leben bis heute prägt.
Das Verschwinden der Mutter von US-Moderatorin Savannah Guthrie sorgte in den USA Anfang des Jahres für großes Aufsehen. Nun berichten US-Medien über eine mutmaßliche Nachricht der Entführer.
Neueste Artikel
Die Eintrittspreise fürs Schwimmbad steigen stärker als die Inflation. Doch bei Sonnenhut und Badehose könnte sich eine Neuanschaffung lohnen – zumindest in diesem Jahr.
- 21. Juli 2026
Messerangriff in Athen – Touristenpaar verletzt
Mitten im morgendlichen Trubel vor der berühmten Akropolis werden ein Mann und eine Frau plötzlich von einem Unbekannten attackiert und verletzt. Was bislang bekannt ist.
Weitere Artikel derselben Kategorie
Die Eintrittspreise fürs Schwimmbad steigen stärker als die Inflation. Doch bei Sonnenhut und Badehose könnte sich eine Neuanschaffung lohnen – zumindest in diesem Jahr.
- 21. Juli 2026
Messerangriff in Athen – Touristenpaar verletzt
Mitten im morgendlichen Trubel vor der berühmten Akropolis werden ein Mann und eine Frau plötzlich von einem Unbekannten attackiert und verletzt. Was bislang bekannt ist.

