Nach gebietsweisen Schauern zum Start in das lange Wochenende können sich Organisatoren von Osterfeuern am Samstagabend meist auf trockenes Wetter einstellen. Zwar gebe es im Laufe des Tages im Osten und Nordosten teils noch Niederschläge, teilte der Deutsche Wetterdienst in Offenbach mit. Später sei es teils bedeckt, teils wolkig, teils klar und örtlich könne es auch Nebel geben. Doch die Prognose der Meteorologen lautet: «Meist trocken.» Bei neun bis einem Grad könnte es jedoch frisch werden abseits der Feuer. Zuletzt hatten Veranstalter in einigen Regionen Deutschlands die Sorge, ob die Feuer wegen der Trockenheit überhaupt angezündet werden dürfen. In den vergangenen Tagen regnete es aber verbreitet. Viele Osterfeuer werden traditionell am Abend des Karsamstags abgebrannt. Bei den Terminen in den Dörfern treffen sich die Leute, manchmal gibt es auch Essen und Trinken. Schätzungen gehen von bundesweit 10.000 bis 20.000 Osterfeuern pro Jahr aus. Allerdings gibt es seit Jahren auch Streit um die Tradition. Tierschützer warnen, dass häufig Tiere in den schon lange vorher vorbereiteten Holzhaufen einen Unterschlupf suchen und dann Opfer der Flammen werden. Damit ihnen nichts passiert, sollte der Haufen vor dem Anzünden umgeschichtet werden. So können sich die Tiere in Sicherheit bringen.
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Wetter bei Osterfeuern am Karsamstag «meist trocken»
Osterfeuer sind ein alter Brauch. In diesem Jahr dürfte das Wetter vielerorts mitspielen.
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