Nach schweren Überschwemmungen und Erdrutschen in der Demokratischen Republik Kongo ist die Zahl der Toten auf mindestens 182 gestiegen. Das bestätigte Théo Ngwabidje, der Gouverneur der betroffenen Provinz Süd-Kivu im Ostkongo, der Deutschen Presse-Agentur am Samstagmorgen. Die Zahl der Opfer dürfte in den kommenden Tagen allerdings noch deutlich steigen. Bereits am Freitag kündigte Präsident Félix Tshisekedi für Montag eine Staatstrauer an. Zudem soll nach Angaben von Regierungssprecher Patrick Muyaya ein Team von Ministern in die Region reisen, um die humanitäre Hilfe und das Katastrophenmanagement zu koordinieren. Überschwemmungen in der Region Süd-Kivu sind nicht ungewöhnlich, insbesondere während der zwei Regenzeiten des Jahres. Die aktuelle Regenzeit endet diesen Monat. Auch in den angrenzenden Ländern Ruanda und Uganda kam es zuletzt zu großen Überschwemmungen mit Todesopfern. In Ruanda starben mindestens 127 Menschen, in Uganda mindestens 6.
Bildnachweis: © Jerome Delay/AP/dpa
Copyright 2023, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Zahl der Toten nach Überschwemmungen im Ostkongo steigt
Überschwemmungen in der Region Süd-Kivu sind in der Regenzeit nicht ungewöhnlich. Diesmal ist die Zahl der Opfer schon auf mindestens 182 getiegen.
Meistgelesene Artikel
- 27. August 2026
Goldener Kamm in Gütersloh
Am 11. Oktober treten die besten Nachwuchsfriseure aus Nordwestdeutschland in der Stadthalle Gütersloh gegeneinander...
- 17. August 2026
Kampf gegen Feuer in Belgien - Weiter Bangen auch in NRW
Das Feuer aus Belgien rückt zwar nicht weiter Richtung Monschau in der Eifel vor. Von Normalität ist man aber sehr weit weg, das Bangen bleibt. Rufe und Forderungen aus und an die Politik werden laut.
- 16. August 2026
Brand im Hohen Venn: Evakuierung bei Monschau angeordnet
Wegen des Waldbrandes im Hohen Venn müssen Anwohner in Deutschland ihre Häuser verlassen. Eine Notunterkunft ist eingerichtet.
Neueste Artikel
- 15. September 2026
Zwei Anwohner des Frankfurter Flughafens an Malaria erkrankt
Erneut erkranken Menschen in Frankfurt an Malaria. Das Gesundheitsamt geht davon aus, dass dies mit einer Mücke vom Flughafen zusammen hängt. Erst vor wenigen Wochen hatte es dort Fälle gegeben.
- 15. September 2026
Sabotage legt Bahnverkehr in Teilen der Niederlande lahm
Tausende von Bahnreisenden erleben in den Niederlanden eine böse Morgenüberraschung. Etliche Züge fallen aus. Unbekannte haben Rohre über Gleise gelegt. Der Regierungschef: Das war «lebensgefährlich».
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 15. September 2026
Zwei Anwohner des Frankfurter Flughafens an Malaria erkrankt
Erneut erkranken Menschen in Frankfurt an Malaria. Das Gesundheitsamt geht davon aus, dass dies mit einer Mücke vom Flughafen zusammen hängt. Erst vor wenigen Wochen hatte es dort Fälle gegeben.
- 15. September 2026
Sabotage legt Bahnverkehr in Teilen der Niederlande lahm
Tausende von Bahnreisenden erleben in den Niederlanden eine böse Morgenüberraschung. Etliche Züge fallen aus. Unbekannte haben Rohre über Gleise gelegt. Der Regierungschef: Das war «lebensgefährlich».

