Fünf Menschen sind bei Schüssen in einer Wohnung in Berlin-Tiergarten verletzt worden, zwei von ihnen lebensgefährlich. Bei den beiden handele es sich um eine Frau und einen Mann, sagte ein Polizeisprecher am Abend. Es habe mehrere Festnahmen gegeben. Die drei weniger gravierend Verletzten seien zwei Männer und eine Frau, sagte der Sprecher. Zum Alter der Beteiligten gab es noch keine Erkenntnisse. Inzwischen habe die Mordkommission die Ermittlungen übernommen, hieß es. Rund 140 Beamte seien im Zusammenhang mit der Tat im Einsatz. Hintergrund seien Streitigkeiten gewesen, sagte der Sprecher. Details wurden zunächst nicht bekannt. Die Schüsse fielen gegen 17.00 Uhr in der Wichmannstraße in einer Wohnung im 5. Stock im Stadtteil Tiergarten, ganz in der Nähe des Zoos. Es seien am Abend mehrere Notrufe bei der Polizei eingegangen, darunter auch von den Beteiligten selbst, hieß es. «Zum jetzigen Zeitpunkt besteht aber keinerlei Gefahr für die Bevölkerung», betonte der Sprecher weiter. Sämtliche Beteiligte, die sich in der Wohnung aufgehalten hätten, seien entweder im Krankenhaus oder in Polizeigewahrsam. Ob nach weiteren Personen gefahndet wird, blieb offen. Einer der Verletzten habe sich noch selbst ins nahe gelegene Franziskus-Krankenhaus geschleppt, sagte der Polizeisprecher. Die Klinik werde derzeit von außen von Polizisten bewacht. Auch alle anderen Verletzten seien in Kliniken gebracht worden. Der Bereich um den Tatort ist weiträumig abgesperrt.Schüsse fielen im 5. Stock
Bildnachweis: © Sophia Weimer/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Zwei lebensgefährlich Verletzte bei Schießerei in Berlin
Schüsse in einer Wohnung im 5. Stock: Fünf Menschen werden verletzt, zwei davon kämpfen um ihr Leben. Es gab mehrere Festnahmen.
Meistgelesene Artikel
Das Verschwinden der Mutter von US-Moderatorin Savannah Guthrie sorgte in den USA Anfang des Jahres für großes Aufsehen. Nun berichten US-Medien über eine mutmaßliche Nachricht der Entführer.
- 30. Juni 2026
45-Jähriger in U-Haft - Trauer nach Tat in Stade
Ein Termin zum Sorgerecht für ein Baby endet tödlich. Sechs Menschen, die vermitteln und helfen wollten, sterben. Am Tag danach kommt der 45-Jährige in U-Haft.
Sechs Tote, mehrere Verletzte: Ein Gewaltverbrechen erschüttert eine Jugendhilfeeinrichtung im niedersächsischen Stade. Die Behörden teilen erste Erkenntnisse.
Neueste Artikel
- 13. Juli 2026
Deutscher stirbt bei Absturz mit Gleitschirm am Gardasee
Erst am Wochenende zwei tödliche Unfälle - nun schon wieder: Nach dem Start verliert ein 61 Jahre alter Urlauber in Italien die Kontrolle über sein Fluggerät. Alle Hilfe kommt zu spät.
- 13. Juli 2026
Social-Media-Verbot? Was Experten von der Leyen raten
Ab wann ist man alt genug für TikTok, Snapchat und Co.? Experten sollten für die EU-Kommission klären, ob es ein Social-Media-Verbot braucht. Ihre Antworten sind auch für die deutsche Debatte wichtig.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 13. Juli 2026
Deutscher stirbt bei Absturz mit Gleitschirm am Gardasee
Erst am Wochenende zwei tödliche Unfälle - nun schon wieder: Nach dem Start verliert ein 61 Jahre alter Urlauber in Italien die Kontrolle über sein Fluggerät. Alle Hilfe kommt zu spät.
- 13. Juli 2026
Social-Media-Verbot? Was Experten von der Leyen raten
Ab wann ist man alt genug für TikTok, Snapchat und Co.? Experten sollten für die EU-Kommission klären, ob es ein Social-Media-Verbot braucht. Ihre Antworten sind auch für die deutsche Debatte wichtig.

