Nach einer Messerattacke auf zwei Menschen in der Bonner Nordstadt ist der mutmaßliche Angreifer nach Polizeischüssen im Krankenhaus gestorben. Das bestätigte das aus Neutralitätsgründen ermittelnde Kölner Polizeipräsidium. Zuvor hatten die «Bild» und der «General-Anzeiger Bonn» berichtet. Der nach der Attacke geflüchtete mutmaßliche Täter, zu dessen Identität noch keine Angaben gemacht wurden, sei von der Polizei auf Höhe eines Schnellrestaurants abgesprochen und gestellt worden. Dabei habe die Polizei auf den Angreifer geschossen, sagte ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur. Weitere Informationen über den Vorfall gab es zunächst nicht. Derzeit gehe die Polizei davon aus, dass es sich bei der Attacke am Morgen um einen Streit unter Bekannten im Obdachlosen-Milieu gehandelt habe und nicht um einen Amoklauf, sagte der Polizeisprecher. Nach den bisherigen Erkenntnissen hatte der mutmaßliche Angreifer auf offener Straße in Bonn mit dem Messer eine 43-jährige Frau leicht und einen 32-jährigen Mann schwerer, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Beide wurden von Rettungskräften versorgt und kamen dann ins Krankenhaus. Bei der Fahndung nach dem Täter war auch ein Hubschrauber eingesetzt worden.Polizei geht von Streit im Obdachlosen-Milieu aus
Bildnachweis: © Friso Gentsch/dpa
Copyright 2024, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Messerattacke in Bonn: Angreifer stirbt nach Polizeischüssen
In Bonn werden zwei Menschen bei einem Messerangriff verletzt. Die Polizei wird dazugerufen und schießt. Jetzt ist der mutmaßliche Angreifer tot. Was ist über die Hintergründe der Tat bekannt?
Meistgelesene Artikel
- 14. Juli 2026
Wasser knapp: Münchner dürfen nicht mehr Rasen sprengen
Ein trockenes Frühjahr und heiße Sommerwochen: Die Wasserversorgung in München kommt an ihre Grenzen. Wie die Stadt gegensteuert, und was das für Verbraucher bedeutet.
Obwohl der offizielle Start des Ausbildungsjahres am 1. August liegt, ist es keineswegs zu spät, sich auch jetzt oder...
- 18. Juli 2026
Drei Stunden Stau am Schweizer Gotthard-Tunnel
Blechlawinen vor dem Gotthard-Tunnel, Proteste in Amsteg: Wie Urlauber und Anwohner unter dem Mega-Stau leiden – und welche Alternativen es gibt.
Neueste Artikel
- 12. August 2026
«Magisch» - Sonnenfinsternis begeistert Millionen in Spanien
Jubel, Applaus und Verkehrschaos: Die totale Sonnenfinsternis ließ Spanien für kurze Zeit im Ausnahmezustand versinken.
- 12. August 2026
Erdbeben in Kolumbien: Zahl der Toten auf 239 gestiegen
Es ist das schwerste Beben in Kolumbien seit Jahrzehnten. Rettungskräfte suchen nach weiteren möglichen Opfern unter den Trümmern.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 12. August 2026
«Magisch» - Sonnenfinsternis begeistert Millionen in Spanien
Jubel, Applaus und Verkehrschaos: Die totale Sonnenfinsternis ließ Spanien für kurze Zeit im Ausnahmezustand versinken.
- 12. August 2026
Erdbeben in Kolumbien: Zahl der Toten auf 239 gestiegen
Es ist das schwerste Beben in Kolumbien seit Jahrzehnten. Rettungskräfte suchen nach weiteren möglichen Opfern unter den Trümmern.

