Bei dem Absturz eines Kleinflugzeugs im Siebengebirge bei Königswinter sind am Montagmorgen zwei Menschen gestorben. Die noch nicht identifizierten Leichen seien aus dem Wrack geborgen und in die Gerichtsmedizin gebracht worden, sagte ein Sprecher der Polizei am Montag. Was zu dem Absturz der zweimotorigen Propellermaschine geführt habe, sei unklar. Das kleine Flugzeug war den Angaben zufolge am Flugplatz Hangelar im keine zwanzig Kilometer entfernten Sankt Augustin nahe Bonn gestartet und wenig später im Siebengebirge in einem Waldstück beim Ortsteil Königswinter-Ittenbach verunglückt. Der Absturzort ist unweit der Festungsruine Löwenburg mitten im Wald an einem Hang. Ziel der Maschine sei Hamburg gewesen. Experten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung seien zum Absturzort gekommen, um die Gründe für das Unglück zu erforschen. Am Morgen hatte es dichten Nebel gegeben, so ein Sprecher der Polizei. Dies sei in der Gegend zu dieser Jahreszeit jedoch nicht unüblich. Die Feuerwehr berichtete von einem Einsatz auf unwegsamen Gelände. Die Einsatzkräfte hatten nach ihrer Alarmierung um 8.24 Uhr an mehreren Stellen im Wald brennende Wrackteile gelöscht. Die Teile seien beim Aufprall auf einer Fläche von mehr als 1000 Quadratmetern verteilt gewesen. Zwischenzeitliche Befürchtungen, es könnten weitere Insassen an Bord gewesen sein, bestätigten sich nicht. Rettungskräfte hatten am Vormittag die Umgebung abgesucht, aber waren nicht auf weitere mögliche Opfer gestoßen.
Bildnachweis: © Thomas Banneyer/dpa
Copyright 2021, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Zwei Tote bei Absturz eines Kleinflugzeugs im Siebengebirge
Wenige Kilometer nach dem Start endet der Flug einer kleinen Propellermaschine für die beiden Insassen tödlich. Das Kleinflugzeug kracht bei Königswinter in einen Wald. Jetzt untersuchen Experten die Absturzursache.
Meistgelesene Artikel
- 27. August 2026
Goldener Kamm in Gütersloh
Am 11. Oktober treten die besten Nachwuchsfriseure aus Nordwestdeutschland in der Stadthalle Gütersloh gegeneinander...
- 17. August 2026
Kampf gegen Feuer in Belgien - Weiter Bangen auch in NRW
Das Feuer aus Belgien rückt zwar nicht weiter Richtung Monschau in der Eifel vor. Von Normalität ist man aber sehr weit weg, das Bangen bleibt. Rufe und Forderungen aus und an die Politik werden laut.
- 16. August 2026
Brand im Hohen Venn: Evakuierung bei Monschau angeordnet
Wegen des Waldbrandes im Hohen Venn müssen Anwohner in Deutschland ihre Häuser verlassen. Eine Notunterkunft ist eingerichtet.
Neueste Artikel
- 4. September 2026
Prozess um Tod dreier Kinder in den USA endet ohne Urteil
Eine Mutter räumt ein, ihre Kinder getötet zu haben und wäre laut Berichten trotzdem fast freigesprochen worden. Ein einzelner Geschworener soll ein einstimmiges Urteil verhindert haben.
- 4. September 2026
45,7 Grad: Spaniens heißester Tag seit Jahresbeginn
Mit 45,7 Grad meldet Spanien die Einstellung eines Hitzerekords für September. Der Wert wurde in Andalusien gemessen. Auch in den kommenden Tagen sollen die Temperaturen ungewöhnlich hoch bleiben.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 4. September 2026
Prozess um Tod dreier Kinder in den USA endet ohne Urteil
Eine Mutter räumt ein, ihre Kinder getötet zu haben und wäre laut Berichten trotzdem fast freigesprochen worden. Ein einzelner Geschworener soll ein einstimmiges Urteil verhindert haben.
- 4. September 2026
45,7 Grad: Spaniens heißester Tag seit Jahresbeginn
Mit 45,7 Grad meldet Spanien die Einstellung eines Hitzerekords für September. Der Wert wurde in Andalusien gemessen. Auch in den kommenden Tagen sollen die Temperaturen ungewöhnlich hoch bleiben.

