11. Oktober 2021 / Aus aller Welt

Zwei Tote bei Absturz eines Kleinflugzeugs im Siebengebirge

Wenige Kilometer nach dem Start endet der Flug einer kleinen Propellermaschine für die beiden Insassen tödlich. Das Kleinflugzeug kracht bei Königswinter in einen Wald. Jetzt untersuchen Experten die Absturzursache.

Einsatzkräfte in einem Wald bei Itterbach im Siebengebirge. Laut Polizei starben dort bei dem Absturz eines Kleinflugzeugs zwei Menschen.
Veröffentlicht am 11. Oktober 2021 um 16:09 Uhr

Bei dem Absturz eines Kleinflugzeugs im Siebengebirge bei Königswinter sind am Montagmorgen zwei Menschen gestorben. Die noch nicht identifizierten Leichen seien aus dem Wrack geborgen und in die Gerichtsmedizin gebracht worden, sagte ein Sprecher der Polizei am Montag.

Was zu dem Absturz der zweimotorigen Propellermaschine geführt habe, sei unklar. Das kleine Flugzeug war den Angaben zufolge am Flugplatz Hangelar im keine zwanzig Kilometer entfernten Sankt Augustin nahe Bonn gestartet und wenig später im Siebengebirge in einem Waldstück beim Ortsteil Königswinter-Ittenbach verunglückt. Der Absturzort ist unweit der Festungsruine Löwenburg mitten im Wald an einem Hang. Ziel der Maschine sei Hamburg gewesen.

Experten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung seien zum Absturzort gekommen, um die Gründe für das Unglück zu erforschen. Am Morgen hatte es dichten Nebel gegeben, so ein Sprecher der Polizei. Dies sei in der Gegend zu dieser Jahreszeit jedoch nicht unüblich.

Die Feuerwehr berichtete von einem Einsatz auf unwegsamen Gelände. Die Einsatzkräfte hatten nach ihrer Alarmierung um 8.24 Uhr an mehreren Stellen im Wald brennende Wrackteile gelöscht. Die Teile seien beim Aufprall auf einer Fläche von mehr als 1000 Quadratmetern verteilt gewesen. Zwischenzeitliche Befürchtungen, es könnten weitere Insassen an Bord gewesen sein, bestätigten sich nicht. Rettungskräfte hatten am Vormittag die Umgebung abgesucht, aber waren nicht auf weitere mögliche Opfer gestoßen.


Bildnachweis: © Thomas Banneyer/dpa
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