24. August 2026 / Kreis Gütersloh

Ferienzeit fürs Deutschlernen nutzen

Gütersloh. Das neue Schuljahr steht vor der Tür und es dauert nicht mehr lange bis der Alltag in den Schulen wieder...

Veröffentlicht am 24. August 2026 um 13:40 Uhr

Gütersloh. Das neue Schuljahr steht vor der Tür und es dauert nicht mehr lange bis der Alltag in den Schulen wieder los geht. Um zugewanderten Schülerinnen und Schülern den Wiedereinstieg nach der Ferienzeit zu erleichtern, bietet das Kommunale Integrationszentrum des Kreises Gütersloh (KI) in Zusammenarbeit mit mehreren Bildungsträgern die Sprachcamps an. Kinder und Jugendliche der Sekundarstufe I sowie der Berufskollegs haben die Möglichkeit, ihre Deutschkenntnisse zu verbessern – unabhängig davon, ob sie erst seit Kurzem oder schon länger im Kreis Gütersloh leben.

Kreisweit haben sich in diesem Jahr 246 Teilnehmende zu den zehn Sprachcamps angemeldet. „Im Mittelpunkt der Sprachcamps steht der hohe Praxisanteil. Die Kinder und Jugendlichen wenden die neu erworbenen Deutschkenntnisse handlungsorientiert in den verschiedenen Kursprojekten an“, erklärt Monika Schelp-Eckhardt, Projektleiterin beim KI. So stellen die Schülerinnen und Schüler selbstgestaltete Kunstwerke vor, schreiben und inszenieren Theaterstücke oder erkunden aktiv ihre sozialräumliche Umgebung. „Zum Ende der Sprachcamps haben die Gruppen die Möglichkeit, ihre Ergebnisse der zwei Wochen zu zeigen – sei es bei einer Aufführung, einer Ausstellung oder bei einem Vortrag.“ Während die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I ihre Sprachkenntnisse in kreativen Projekten verbessern, konzentrieren sich die Gruppen aus den Berufskollegs auf Inhalte rund um Berufsorientierung und -vorbereitung. Dazu gehören unter anderem auch Betriebserkundungen.

 

Die Teilnehmenden verteilen sich kreisweit auf vier Bildungsträger: VHS Gütersloh, VHS Reckenberg-Ems, VHS Verl | Harsewinkel | Schloß Holte-Stukenbrock und Funtime care gGmbH. Jede Gruppe wird von zwei Lehrkräften begleitet, sodass innerhalb der Kurse je nach individuellem Leistungsstand der Schülerinnen und Schüler auch in Kleingruppen gearbeitet werden kann. Um lange Anfahrtswege zu vermeiden, finden die Angebote an mehreren Standorten statt. Wer dennoch einen weiteren Weg hat, kann kostenlos den öffentlichen Nahverkehr nutzen. Auch dieses Mal hat der Kreistag für die Durchführung Mittel zur Verfügung gestellt. Somit können seit 2016 die Sprachcamps durchgängig finanziert werden.

Quelle: Kreis Gütersloh - hier Original öffnen (www.kreis-guetersloh.de)


Bildnachweis/Bildinformationen: Organisieren die Sprachcamps 2026 im Kreis Gütersloh: (v.l.) André Mannke (Leiter der Volks-hochschule Reckenberg-Ems), Joanna Bright und Andjelka Krstic (Volkshochschule Gütersloh), Axel Hemminghaus (Volkshochschule Reckenberg-Ems), Jelena Jaissle (Volkshochschule Verl, Harsewinkel, Schloß Holte-Stukenbrock) und Monika Schelp-Eckhardt (Kommunales Integrati-onszentrum, Kreis Gütersloh). Foto: Kreis Gütersloh 

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