13. Mai 2024 / Kreishandwerkerschaft Gütersloh-Bielefeld

Handwerk macht glücklich

Maike Wittop von der Kreishandwerkerschaft unterstützt junge Menschen bei ihrem Weg in eine sinnvolle Ausbildung.

Veröffentlicht am 13. Mai 2024 um 09:48 Uhr

Die ZukunftsWerkstatt der Kreishandwerkerschaft unterstützt junge Menschen bei ihrem Weg in eine sinnvolle Ausbildung.

"Viele junge Menschen, die ich berate, suchen nicht nur nach einer sicheren Arbeit, sondern auch nach einer Aufgabe, die sie zufrieden macht", erklärt Maike Wittop. Sie ist Ausbildungsberaterin in der ZukunftsWerkstatt der Kreishandwerkerschaft.

Eine Studie der IKK Classic mit dem Titel "Handwerk macht glücklich" zeigt, dass Handwerker signifikant zufriedener mit ihrer Arbeit sind als Arbeitnehmer in anderen Branchen. Diese Erkenntnisse werfen die Frage auf: Was macht das Handwerk so besonders?

Die Studie, basierend auf Daten von über 2.000 Handwerkern, zeigt, dass 80 Prozent von ihnen sich als glücklich mit ihrer Arbeit bezeichnen. Im Gegensatz dazu geben nur 55 Prozent der Gesamtbevölkerung an, glücklich mit ihrer beruflichen Situation zu sein.

Handwerk scheint im besonderen Maße ein Umfeld zu bieten, das die Zufriedenheit und das Wohlbefinden seiner Mitarbeiter fördert.

Sinn, Selbstverwirklichung und eine starke Gemeinschaft

Die Gründe für die hohe Zufriedenheit im Handwerk sind vielfältig. So bietet das Handwerk eine einzigartige Möglichkeit zur Selbstverwirklichung und Sinnstiftung: „Ich  gestalte, baue oder repariere etwas, was jemand braucht und was man am Ende konkret sehen und anfassen kann.“, sagt Maike Wittop, „Gerade für junge Auszubildende ist das nach einer Phase des eher abstrakten Lernens zum Schulabschluss hin oft eine tolle Erfahrung. Im Handwerk lernt man seine eigenen Stärken und Schwächen neu einzuschätzen. Man erfährt nicht nur Respekt von außen, sondern erlebt auch eine Wertschätzung, die man für sich selbst und die eigene Tätigkeit empfindet."

Auch die starke Gemeinschaft im Handwerk trägt zur Zufriedenheit der Mitarbeiter bei. "Handwerksbetriebe sind nicht anonym. Das Team steht hier im Vordergrund und da wird jemand auch mal aufgefangen, wenn es ihm nicht so gut geht", erklärt Maike Wittop.

Wer sich jetzt für eine Ausbildung oder ein Praktikum im Handwerk interessiert bekommt in der ZukunftsWerkstatt der Kreishandwerkerschaft Unterstützung. Ausbildungsberaterin Maike Wittop (0170 7151426 / wittop@kh-gt-bi.de) und ihr Kollege Christian Zweig (0151 15587406 / zweig@kh-gt-bi.de) helfen bei der Suche nach dem passenden Betrieb. Unter http://www.starte-ausbildung.de gibt es weitere Informationen.. 

Quelle: Kreishandwerkerschaft Gütersloh-Bielefeld (kh-gt-bi.de.de)

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