Das Heizen der Wohnung mit einem Holzkohlegrill ist mehreren Menschen in Oberbayern zum Verhängnis geworden. Sie kamen am Wochenende mit Kohlenmonoxid-Vergiftungen ins Krankenhaus. Ein 50-jähriger Mann aus Mühldorf am Inn hatte nach eigener Aussage den Grill benutzt, «weil die Stromrechnung so teuer sei», teilte die Polizei mit. Der Mann habe am Sonntagmorgen erst seine Ehefrau in ein Krankenhaus gefahren, die über Kopfschmerzen und Schwindelgefühle klagte. Anschließend wählte der Mann den Notruf, weil auch sein 34 Jahre alter Neffe bewusstlos in der Wohnung lag. Der Neffe kam ebenfalls mit einer Kohlenmonoxid-Vergiftung ins Krankenhaus. Die Polizei warnt davor, Grills in geschlossenen Räumen zu benutzen. Der 50-Jährige muss sich nun zum allem Übel auch noch wegen fahrlässiger Körperverletzung verantworten.
Bildnachweis: © Patrick Pleul/dpa
Copyright 2022, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Familie erleidet Vergiftung nach Heiz-Versuch mit Grill
Hohe Stromkosten haben einen 50-Jährigen aus Bayern auf eine gefährliche Idee gebracht: Er wollte seine Wohnung mit einem Holzkohlegrill heizen. Die Folgen: Verletzte - und ein juristisches Nachspiel.
Meistgelesene Artikel
- 14. Juli 2026
Wasser knapp: Münchner dürfen nicht mehr Rasen sprengen
Ein trockenes Frühjahr und heiße Sommerwochen: Die Wasserversorgung in München kommt an ihre Grenzen. Wie die Stadt gegensteuert, und was das für Verbraucher bedeutet.
Eine Nacht voller Angst, danach zerstörte Zuhause und Spielplätze: Kinder aus dem Ahrtal erzählen, wie die Flut ihr Leben bis heute prägt.
Das Verschwinden der Mutter von US-Moderatorin Savannah Guthrie sorgte in den USA Anfang des Jahres für großes Aufsehen. Nun berichten US-Medien über eine mutmaßliche Nachricht der Entführer.
Neueste Artikel
- 22. Juli 2026
Auflagen für Verdächtigen vor Tod in Zelle gelockert
Warum wurde die engmaschige Überwachung des mutmaßlichen Täters von Stade kurz vor seinem Tod beendet? Das Justizministerium steht vor heiklen Fragen.
24 Menschen aus ganz Deutschland sollen Geld in vermeintliche Online-Trading-Plattformen investiert haben. Doch Gewinne wurden nie ausgezahlt. Was die Ermittler einer Frau aus Schweden vorwerfen.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 22. Juli 2026
Auflagen für Verdächtigen vor Tod in Zelle gelockert
Warum wurde die engmaschige Überwachung des mutmaßlichen Täters von Stade kurz vor seinem Tod beendet? Das Justizministerium steht vor heiklen Fragen.
24 Menschen aus ganz Deutschland sollen Geld in vermeintliche Online-Trading-Plattformen investiert haben. Doch Gewinne wurden nie ausgezahlt. Was die Ermittler einer Frau aus Schweden vorwerfen.

