Tausende Kerzen im Wasser: Thailand hat das traditionelle Lichterfest Loi Krathong gefeiert, eines der magischsten Feste des Landes. An Seen, Kanälen, Flüssen und Stränden ließen unzählige thailändische Gläubige sowie auch Touristen am Montag kleine Flöße aus Bananenstauden oder umweltfreundlichem Schaumpolystyrol ins Wasser. Geschmückt sind die meist Lotus-förmigen «Krathongs» mit bunten Blumen, Räucherstäbchen und Kerzen. Auch der mächtige Fluss Chao Phraya sowie der berühmte Lumphini-Park in Bangkok verwandelten sich in ein Lichtermeer. Das Fest findet immer am Tag des Vollmonds im zwölften Monat des thailändischen Mondkalenders statt. Loi Krathong bedeutet so viel wie «ein Floß schwimmen lassen». Das Fest geht auf die Tradition zurück, der Wassergöttin Mae Phra Khongkha am Ende der Regenzeit für eine reiche Ernte zu danken. Mit den Opfergaben sollen außerdem Sünden und Sorgen davonschwimmen. Paare unterstreichen damit auch ihre Zusammengehörigkeit. In Chiang Mai im Norden steigen zudem traditionell Himmelslaternen in die Luft. Die Ursprünge des Festes liegen wahrscheinlich in Indien. In Thailand begann die Tradition in der einstigen Hauptstadt Sukhothai, heute wird Loi Krathong im ganzen Land gefeiert.
Bildnachweis: © Carola Frentzen/dpa
Copyright 2023, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Magisches Fest Loi Krathong: Thailand glänzt im Lichtermeer
Einmal im Jahr, zu Vollmond, erstrahlt ganz Thailand im Lichtermeer. Mit dem Loi-Krathong-Fest wird der Wassergöttin für eine reiche Ernte gedankt. Auch Sorgen sollen davonschwimmen.
Meistgelesene Artikel
- 14. Juli 2026
Wasser knapp: Münchner dürfen nicht mehr Rasen sprengen
Ein trockenes Frühjahr und heiße Sommerwochen: Die Wasserversorgung in München kommt an ihre Grenzen. Wie die Stadt gegensteuert, und was das für Verbraucher bedeutet.
Eine Nacht voller Angst, danach zerstörte Zuhause und Spielplätze: Kinder aus dem Ahrtal erzählen, wie die Flut ihr Leben bis heute prägt.
Das Verschwinden der Mutter von US-Moderatorin Savannah Guthrie sorgte in den USA Anfang des Jahres für großes Aufsehen. Nun berichten US-Medien über eine mutmaßliche Nachricht der Entführer.
Neueste Artikel
Ein 45-Jähriger soll in Stade sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendhilfe erschossen haben, nun wurde er tot in seiner Gefängniszelle gefunden. Die Ermittler suchen weiter nach Antworten.
- 21. Juli 2026
Deutsche Urlauberin stürzt in Südtirol zu Tode
Im Passeiertal macht sich eine Gruppe von Wanderern auf den Weg zu einer Tour. Kurz danach verunglückt eine etwa 60 Jahre alte Frau tödlich. Die anderen werden psychologisch betreut.
Weitere Artikel derselben Kategorie
Ein 45-Jähriger soll in Stade sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendhilfe erschossen haben, nun wurde er tot in seiner Gefängniszelle gefunden. Die Ermittler suchen weiter nach Antworten.
- 21. Juli 2026
Deutsche Urlauberin stürzt in Südtirol zu Tode
Im Passeiertal macht sich eine Gruppe von Wanderern auf den Weg zu einer Tour. Kurz danach verunglückt eine etwa 60 Jahre alte Frau tödlich. Die anderen werden psychologisch betreut.

