27. Februar 2022 / Aus aller Welt

Schwere Überschwemmungen in Australien

Die Regenfälle im Nordosten Australiens sind so gewaltig wie lange nicht mehr. Tausende Menschen mussten ihre Häuser verlassen, und Entwarnung ist nicht in Sicht.

Seit Tagen anhaltende Regenfälle haben die Pegelstände vielerorts im Nordosten Australiens weiter in die Höhe getrieben.
Veröffentlicht am 27. Februar 2022 um 12:36 Uhr

Seit Tagen anhaltende heftige Regenfälle haben die Pegelstände vielerorts im Nordosten Australiens weiter in die Höhe getrieben, darunter auch in der Millionenmetropole Brisbane.

Mindestens sieben Menschen kamen in den vergangenen Tagen bei mehreren Vorfällen ums Leben, wie die Nachrichtenagentur AAP am Sonntag unter Berufung auf Behörden berichtete. Sechs von ihnen starben demnach im besonders stark betroffenen Südosten des Bundesstaats Queensland, eine weitere Person im angrenzenden New South Wales.

Am Sonntag kämpften Anwohner in Teilen Brisbanes mit den Wassermassen. Ebenfalls stark betroffen waren die Städte Gympie, Maryborough und Ipswich sowie Gebiete entlang der Sunshine Coast. Mehr als tausend Menschen in Queensland hätten sich bereits in Sicherheit gebracht, und mehr als 1400 Häuser entlang des Brisbane Rivers seien von den Fluten bedroht, teilte Queenslands Regierungschefin Annastacia Palaszczuk mit. Für diesen Montag werden in der Region weitere heftige Regenfälle erwartet. Es werde befürchtet, dass sich die Lage insbesondere in Brisbane weiter verschlimmern könnte, hieß es. Mehr als 600 Schulen in Queensland sollten am Montag geschlossen bleiben.

Der Regierungschef von New South Wales, Dominic Perrottet, sagte, in seinem Bundesstaat seien Hunderte Rettungskräfte im Einsatz. Bislang habe es mehr 70 Rettungseinsätze gegeben, weitere seien wahrscheinlich.


Bildnachweis: © Jason O’brien/AAP/dpa
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