14. Oktober 2021 / Aus aller Welt

Tropensturm auf Philippinen fordert mindestens 30 Tote

Mit starkem Regen und heftigem Wind ist der Sturm über den Norden des südostasiatischen Inselstaates gezogen. Die Behörden melden viele mehrere Tote. Mehr als ein Dutzend Menschen werden vermisst.

Rettungskräfte in Cagayan helfen während einer Evakuierung einem Kind.
Veröffentlicht am 14. Oktober 2021 um 08:41 Uhr

Die Zahl der Toten beim Tropensturm «Kompasu» auf den Philippinen steigt weiter: Bei Erdrutschen und Sturzfluten seien mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen, teilte der nationale Katastrophenschutz mit. Mindestens 13 weitere würden vermisst.

Betroffen waren besonders die Provinzen Ilocos Sur und Benguet auf der Hauptinsel Luzon. Die meisten Opfer sind den Angaben zufolge von Erdrutschen verschüttet worden oder ertrunken.

«Kompasu», der auf den Philippinen «Maring» genannt wird, war seit vergangenem Wochenende mit starkem Regen und heftigem Wind über den Norden des südostasiatischen Inselstaates gezogen. Mehr als 14 900 Menschen hätten ihre Häuser verlassen müssen, so die Behörden. Auch die Landwirtschaft sei schwer getroffen worden. Der Tropensturm hatte die Philippinen am Mittwoch verlassen und zog abgeschwächt in Richtung China und Vietnam.

Die Philippinen werden jedes Jahr von durchschnittlich etwa 20 Taifunen heimgesucht. Im November 2020 hatte der Tropensturm «Vamco» fast 70 Menschen getötet. Der bisher schlimmste Taifun «Haiyan» hatte im November 2013 mehr als 6300 Menschen das Leben gekostet. Mehr als vier Millionen Menschen mussten fliehen.


Bildnachweis: © PHILIPPINE COAST GUARD/AP/dpa
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