Der Tropensturm «Franklin» hat in der Dominikanischen Republik Land erreicht. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 85 Kilometern pro Stunde war das Sturmzentrum am Mittwochmorgen (Ortszeit) nahe der südlichen Hafenstadt Barahona, wie das US-Hurrikanzentrum (NHC) berichtete. «Franklin» brachte demnach der Insel Hispaniola, die sich die Dominikanische Republik und Haiti teilen, sehr starken Regen. In der Dominikanischen Republik wurden gefährdete Gebiete evakuiert. Die Regierung teilte mit, rund 23.000 Helfer seien im Einsatz, mehr als 2700 Notunterkünfte stünden bereit. In Haiti arbeitete die Regierung mit Hilfsorganisationen zusammen, um die Binnenflüchtlinge in Sicherheit zu bringen und zu versorgen, wie Übergangspremierminister Ariel Henry mitteilte. Wegen heftiger Bandengewalt gibt es nach UN-Angaben etwa 200.000 innerhalb Haitis Vertriebene, davon rund 130.000 in der Hauptstadt Port-au-Prince. Das arme Land ist für Naturkatastrophen und Klimafolgen besonders anfällig, die Abholzung erhöht das Risiko von Erdrutschen. Nach Angaben des NHC wurde erwartet, dass «Franklin» im Laufe des Mittwochs Richtung Norden über Hispaniola hinweg zieht und das Sturmzentrum bis zur Nacht wieder den Atlantik erreicht. Auch für die Turks- und Caicosinseln galt eine Tropensturmwarnung. Die Saison tropischer Wirbelstürme dauert im Atlantik von Juni bis November. Ab andauernden Windgeschwindigkeiten von 119 Stundenkilometern ist von einem Hurrikan die Rede. Der Klimawandel erhöht die Wahrscheinlichkeit starker Stürme.
Bildnachweis: © Ricardo Hernandez/AP/dpa
Copyright 2023, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Wirbelsturm «Franklin» erreicht Dominikanische Republik
Die Saison tropischer Wirbelstürme dauert im Atlantik für gewöhnlich von Juni bis November. Nun hat «Franklin» die Dominikanische Republik erreicht.
Meistgelesene Artikel
- 14. Juli 2026
Wasser knapp: Münchner dürfen nicht mehr Rasen sprengen
Ein trockenes Frühjahr und heiße Sommerwochen: Die Wasserversorgung in München kommt an ihre Grenzen. Wie die Stadt gegensteuert, und was das für Verbraucher bedeutet.
Das Verschwinden der Mutter von US-Moderatorin Savannah Guthrie sorgte in den USA Anfang des Jahres für großes Aufsehen. Nun berichten US-Medien über eine mutmaßliche Nachricht der Entführer.
- 30. Juni 2026
45-Jähriger in U-Haft - Trauer nach Tat in Stade
Ein Termin zum Sorgerecht für ein Baby endet tödlich. Sechs Menschen, die vermitteln und helfen wollten, sterben. Am Tag danach kommt der 45-Jährige in U-Haft.
Neueste Artikel
- 19. Juli 2026
Was wäre, wenn der Mond verschwindet?
Er ist mehr als nur ein Begleiter am Nachthimmel. Wäre der Mond plötzlich weg, hätte das tiefgreifende Folgen für die Erde - etwa für Gezeiten, Klima und Ökosysteme. Ein Gedankenexperiment.
- 19. Juli 2026
Brutale Attacke auf Bahnmitarbeiter – Was ist passiert?
Ein brutaler Angriff sorgt für Entsetzen. Wie konnte es sein, dass ein Bahnmitarbeiter aus einem Zug stürzt und nun in Lebensgefahr schwebt? Viele Fragen sind offen.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 19. Juli 2026
Was wäre, wenn der Mond verschwindet?
Er ist mehr als nur ein Begleiter am Nachthimmel. Wäre der Mond plötzlich weg, hätte das tiefgreifende Folgen für die Erde - etwa für Gezeiten, Klima und Ökosysteme. Ein Gedankenexperiment.
- 19. Juli 2026
Brutale Attacke auf Bahnmitarbeiter – Was ist passiert?
Ein brutaler Angriff sorgt für Entsetzen. Wie konnte es sein, dass ein Bahnmitarbeiter aus einem Zug stürzt und nun in Lebensgefahr schwebt? Viele Fragen sind offen.

