15. Juni 2022 / Aus aller Welt

Elf Spitzmaulnashörner in namibischem Nationalpark gewildert

Namibische Ranger haben die Kadaver von insgesamt elf Spitzmaulnashörner gefunden. Die Tiere gelten als vom Aussterben bedroht. Ihr Horn gilt in einigen asiatischen Ländern als Potenzmittel.

Ein Spitzmaulnashorn im südafrikanischen Hluhluwe-iMfolozi-Park.
Veröffentlicht am 15. Juni 2022 um 08:27 Uhr

Im namibischen Etosha-Nationalpark sind seit Anfang Juni elf Spitzmaulnashörner gewildert worden. Wie das Umweltministerium des südafrikanischen Landes mitteilte, waren die Überreste der Tiere bei einer Routinekontrolle gefunden worden.

Sie waren teils schon vor Wochen getötet worden. Hinweise auf die Täter gebe es nicht. Die Behörden wollen nach Angaben des Ministeriums ihre Patrouillen gegen Wilderer verstärken. Spitzmaulnashörner gelten als vom Aussterben bedroht, auch wenn sich die Bestände in Afrika in den vergangenen Jahren etwas erholt hatten. Sie werden vor allem wegen ihres Horns gewildert, das in einigen asiatischen Ländern im Ruf eines starken Potenzmittels steht.


Bildnachweis: © Dale R. Morris/Victoria University/dpa
Copyright 2022, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Goldener Kamm in Gütersloh
Kreishandwerkerschaft Gütersloh-Bielefeld

Am 11. Oktober treten die besten Nachwuchsfriseure aus Nordwestdeutschland in der Stadthalle Gütersloh gegeneinander...

weiterlesen...
Kampf gegen Feuer in Belgien - Weiter Bangen auch in NRW
Aus aller Welt

Das Feuer aus Belgien rückt zwar nicht weiter Richtung Monschau in der Eifel vor. Von Normalität ist man aber sehr weit weg, das Bangen bleibt. Rufe und Forderungen aus und an die Politik werden laut.

weiterlesen...
LKA übernimmt Ermittlungen nach Explosion in Augsburg
Aus aller Welt

Nach der Explosion im Augsburger Bahnhofsviertel übernimmt nun das LKA Bayern die Ermittlungen. Zu den Hintergründen der Tat schweigen die Ermittler weiter.

weiterlesen...

Neueste Artikel

Analyse: Erderwärmung erhöhte Risiko für Sturzflut im Nepal
Aus aller Welt

Die rasche Erwärmung im Himalaya verschärft Risikofaktoren für Sturzfluten wie im August in Nepal. Diese können nach Expertenangaben weiterhin geschehen. Das Ausmaß übersteige die Anpassungsfähigkeit.

weiterlesen...
Zahnanalyse bestätigt: Der T. rex war Warmblüter
Aus aller Welt

Von wegen kaltblütige Echse. Forscher haben an Zähnen eines Museums-Dinos gekratzt und wissen nun: Der T. rex hatte eine Körpertemperatur, die gar nicht so weit von unserer entfernt war.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Analyse: Erderwärmung erhöhte Risiko für Sturzflut im Nepal
Aus aller Welt

Die rasche Erwärmung im Himalaya verschärft Risikofaktoren für Sturzfluten wie im August in Nepal. Diese können nach Expertenangaben weiterhin geschehen. Das Ausmaß übersteige die Anpassungsfähigkeit.

weiterlesen...
Zahnanalyse bestätigt: Der T. rex war Warmblüter
Aus aller Welt

Von wegen kaltblütige Echse. Forscher haben an Zähnen eines Museums-Dinos gekratzt und wissen nun: Der T. rex hatte eine Körpertemperatur, die gar nicht so weit von unserer entfernt war.

weiterlesen...