27. September 2021 / Aus aller Welt

In Mallorcas Discos darf wieder getanzt werden

Die Balearen kehren langsam aber sicher zur Normalität zurück. Es darf jetzt auch wieder getanzt werden. Ein paar Einschränkungen aber gibt es noch.

Nachtleben in Magaluf.
Veröffentlicht am 27. September 2021 um 16:30 Uhr

Erstmals seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie vor eineinhalb Jahren dürfen Clubs, Discos und Nachtlokale auf Mallorca und den anderen Baleareninseln ab dem 8. Oktober wieder ihre Tanzflächen öffnen. Das kündigte der regionale Tourismusminister Iago Negueruela angesichts niedriger Corona-Zahlen an.

«Die Balearen kehren praktisch zur Normalität zurück», sagte er. So ganz normal wird es aber dann doch noch nicht zugehen, denn wer tanzen will, muss dabei eine Maske tragen. Wer nicht tanzt, sondern am Getränk nippt, muss sitzen. Um 05.00 Uhr morgens ist Schluss.

Bars und Kneipen durften zwar auch während der Pandemie unter wechselnden Auflagen Kunden bedienen, die Tanzflächen waren jedoch tabu. Die Justiz muss den Plänen der Politiker noch zustimmen. Diese sehen vor, dass beim Einlass per Covid-Pass nachgewiesen werden muss, dass man geimpft, genesen oder getestet ist. Voraussichtlich werden die Lokale auch nur 75 Prozent ihrer eigentlich zulässigen Gästezahl einlassen dürfen.

Auf die Playa de Palma dürfte die Regeländerung kaum Auswirkungen haben, da viele der dortigen Lokale wegen des nahenden Saisonendes bald schließen werden. Die Nachtclubbetreiber in Palma dürften jedoch aufatmen. Die Branche hat seit dem Ausbruch der Pandemie kaum einen Cent verdient. Wer nicht das Handtuch geworfen hat, überlebte nur dank staatlicher Hilfen.

Immer wieder gab es auch schwarze Schafe, die auf die Regeln pfiffen. So schloss die Polizei erst vergangene Woche ein Café im Palma, das zu einer illegalen Diskothek umfunktioniert worden war.

Die Corona-Lage auf Mallorca ist wie im Rest Spaniens entspannt. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt dort derzeit bei nur 37. Auch die Lage in den Krankenhäusern hat sich sehr entspannt.


Bildnachweis: © Clara Margais/dpa
Copyright 2021, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Wasser knapp: Münchner dürfen nicht mehr Rasen sprengen
Aus aller Welt

Ein trockenes Frühjahr und heiße Sommerwochen: Die Wasserversorgung in München kommt an ihre Grenzen. Wie die Stadt gegensteuert, und was das für Verbraucher bedeutet.

weiterlesen...
Jetzt noch eine Ausbildung im Handwerk beginnen? Es ist nicht zu spät!
Kreishandwerkerschaft Gütersloh-Bielefeld

Obwohl der offizielle Start des Ausbildungsjahres am 1. August liegt, ist es keineswegs zu spät, sich auch jetzt oder...

weiterlesen...
Drei Stunden Stau am Schweizer Gotthard-Tunnel
Aus aller Welt

Blechlawinen vor dem Gotthard-Tunnel, Proteste in Amsteg: Wie Urlauber und Anwohner unter dem Mega-Stau leiden – und welche Alternativen es gibt.

weiterlesen...

Neueste Artikel

Korallen am Great Barrier Reef erholen sich nach Abkühlung
Aus aller Welt

Nach Jahren schwerer Bleichen gibt es am Great Barrier Reef erste Anzeichen von Erholung. Ein später Monsun sorgte für dringend benötigte Abkühlung. Aber das Naturwunder bleibt unter Druck.

weiterlesen...
Rund 200 Kilometer Strecke: Extremschwimmerin ist unterwegs
Aus aller Welt

Nathalie Pohl hat ihre Fluss-Challenge begonnen. Sie will von Frankfurt nach Köln schwimmen – vier Tage lang, 200 Kilometer weit und mit einem Ziel: mehr Kindern sicheres Schwimmen zu ermöglichen.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Korallen am Great Barrier Reef erholen sich nach Abkühlung
Aus aller Welt

Nach Jahren schwerer Bleichen gibt es am Great Barrier Reef erste Anzeichen von Erholung. Ein später Monsun sorgte für dringend benötigte Abkühlung. Aber das Naturwunder bleibt unter Druck.

weiterlesen...
Rund 200 Kilometer Strecke: Extremschwimmerin ist unterwegs
Aus aller Welt

Nathalie Pohl hat ihre Fluss-Challenge begonnen. Sie will von Frankfurt nach Köln schwimmen – vier Tage lang, 200 Kilometer weit und mit einem Ziel: mehr Kindern sicheres Schwimmen zu ermöglichen.

weiterlesen...