Ein Tornado hat im US-Bundesstaat Missouri eine Schneise der Verwüstung hinterlassen und mindestens fünf Menschen das Leben gekostet. Der zuständige Sheriff bestätigte die Zahl der Todesopfer am Mittwoch (Ortszeit) in einer Mitteilung. Die Autobahnpolizei sprach auf Twitter von «Toten und Verletzten». Der Tornado zog am frühen Mittwochmorgen unter anderem westlich an der Kleinstadt Marble Hill vorbei. Auf Videoaufnahmen im US-Fernsehen waren entwurzelte Bäume und völlig zerstörte Häuser zu sehen. Wegen des Ausmaßes der Verwüstung sei eine großangelegte Rettungsaktion nötig gewesen, teilte der Sheriff mit. Der Wetterdienst hatte zuvor vor Tornados in der Region gewarnt. Am Wochenende waren infolge heftiger Wirbelstürme in mehreren US-Bundesstaaten mindestens 26 Menschen ums Leben gekommen, Dutzende wurden verletzt. Medien sprachen von einem seltenen «Monster-Sturmsystem», das sich vom Süden der USA bis in die Region der Großen Seen im Norden erstreckte. Experten führen die Häufung von Naturkatastrophen in den USA auch auf die Folgen des Klimawandels zurück.
Bildnachweis: © -/Missouri State Highway Patrol/AP/dpa
Copyright 2023, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Tote und Verletzte nach Tornado in Missouri
Erneut zieht ein Sturm über den Süden der USA - und erneut sterben mehrere Menschen. Die Häufung der Naturkatastrophen begründen Experten mit den Folgen des Klimawandels.
Meistgelesene Artikel
- 14. Juli 2026
Wasser knapp: Münchner dürfen nicht mehr Rasen sprengen
Ein trockenes Frühjahr und heiße Sommerwochen: Die Wasserversorgung in München kommt an ihre Grenzen. Wie die Stadt gegensteuert, und was das für Verbraucher bedeutet.
Eine Nacht voller Angst, danach zerstörte Zuhause und Spielplätze: Kinder aus dem Ahrtal erzählen, wie die Flut ihr Leben bis heute prägt.
Das Verschwinden der Mutter von US-Moderatorin Savannah Guthrie sorgte in den USA Anfang des Jahres für großes Aufsehen. Nun berichten US-Medien über eine mutmaßliche Nachricht der Entführer.
Neueste Artikel
- 21. Juli 2026
Fähre sinkt vor Guyana: 41 Tote und Dutzende Vermisste
Nach dem Unglück kündigt Präsident Ali eine umfassende Untersuchung an. Der Kapitän, der überlebt hat, wurde positiv auf Cannabis getestet.
- 21. Juli 2026
Frankreich verbietet soziale Medien für unter 15-Jährige
Nach langem Ringen beschließt Frankreich ein Social-Media-Verbot für unter 15-Jährige. Auch andere EU-Länder denken über ähnliche Schritte nach.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 21. Juli 2026
Fähre sinkt vor Guyana: 41 Tote und Dutzende Vermisste
Nach dem Unglück kündigt Präsident Ali eine umfassende Untersuchung an. Der Kapitän, der überlebt hat, wurde positiv auf Cannabis getestet.
- 21. Juli 2026
Frankreich verbietet soziale Medien für unter 15-Jährige
Nach langem Ringen beschließt Frankreich ein Social-Media-Verbot für unter 15-Jährige. Auch andere EU-Länder denken über ähnliche Schritte nach.

