Bei starkem Regen und Überschwemmungen sind in der kubanischen Hauptstadt Havanna mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen und mindestens 40 Häuser beschädigt worden. Zu den Todesfällen kam es bei einem Hauseinsturz und einem Unfall, wie das Präsidialamt des sozialistischen Inselstaats am Freitag auf Twitter mitteilte. In der benachbarten westlichen Provinz Pinar del Río werde eine Person vermisst. Am meisten betroffen waren demnach unter anderem das Zentrum und die Altstadt Havannas. Rund 400 Menschen seien in Notunterkünften untergebracht worden, mehr als 1800 bei Freunden oder Familie untergekommen. Ein Tiefdruckgebiet hatte den Angaben zufolge im Westen und Zentrum Kubas intensiven Regen, Gewitter und Tornados gebracht. In den meisten Stadtteilen Havannas seien Überschwemmungen gemeldet worden, berichtete die Zeitung der Kommunistischen Partei, «Granma». Dem Zivilschutz zufolge wurde auch das Stromnetz beschädigt. Nach Angaben des US-Hurrikanzentrums NHC handelte es sich um einen potenziellen tropischen Wirbelsturm. Schwerer Regen wurde demnach in der Nacht weiterhin im Westen Kubas, bis Samstag auch in Teilen des nahe gelegenen US-Bundesstaats Florida und der Bahamas erwartet. Die Hurrikansaison im Atlantik hat Anfang dieses Monats begonnen, sie dauert bis Ende November.
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Zwei Tote und Zerstörung bei Unwetter in Havanna
In Kuba haben die Menschen wegen eines Tiefdruckgebiets mit intensivem Regen, Gewitter und Tornados zu kämpfen. Die Überschwemmungen forderten bereits Tote. Auch das Stromnetz ist beschädigt.
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