Wegen eines Kabelbrandes in Hamburg kommt es im Fernverkehr bundesweit zu starken Beeinträchtigungen. Die Störungen würden wahrscheinlich noch den ganzen Freitag andauern, sagte ein Sprecher. An den Hamburger Bahnhöfen kam es am Freitag zu langen Schlangen vor den Informationsschaltern. Auf den Bahnsteigen drängelten sich wartende Menschen. Der Kabelbrand ereignete sich in der Nähe des Bahnhofs Sternschanze auf der sogenannten Verbindungsbahn, die von Altona zum Hauptbahnhof verläuft. Sie gehört zu den verkehrsreichsten Strecken in Deutschland. Zur Zeit könnten auf der Strecke nur maximal drei Züge pro Stunde verkehren, sagte der Sprecher. Über das betroffene Kabel laufe die gesamte Kommunikation auf dieser Strecke zwischen den Stellwerken, darüber würden etwa die Weichen und die Signale gesteuert. Reisende werden aufgefordert, sich vorab über ihre Verbindungen zu erkundigen. Die DB informiert auf ihrer Website über die aktuellen Störungen.
Bildnachweis: © Jonas Walzberg/dpa
Copyright 2022, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Kabelbrand in Hamburg - Fernverkehr bleibt eingeschränkt
In Hamburg gerät ein Kabel in Brand, und das führt bundesweit zu massiven Beeinträchtigungen im Bahnverkehr. Reisende müssen sich noch länger in Geduld üben.
Meistgelesene Artikel
- 14. Juli 2026
Wasser knapp: Münchner dürfen nicht mehr Rasen sprengen
Ein trockenes Frühjahr und heiße Sommerwochen: Die Wasserversorgung in München kommt an ihre Grenzen. Wie die Stadt gegensteuert, und was das für Verbraucher bedeutet.
Eine Nacht voller Angst, danach zerstörte Zuhause und Spielplätze: Kinder aus dem Ahrtal erzählen, wie die Flut ihr Leben bis heute prägt.
Das Verschwinden der Mutter von US-Moderatorin Savannah Guthrie sorgte in den USA Anfang des Jahres für großes Aufsehen. Nun berichten US-Medien über eine mutmaßliche Nachricht der Entführer.
Neueste Artikel
Ein 45-Jähriger soll in Stade sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendhilfe erschossen haben, nun wurde er tot in seiner Gefängniszelle gefunden. Die Ermittler suchen weiter nach Antworten.
- 21. Juli 2026
Deutsche Urlauberin stürzt in Südtirol zu Tode
Im Passeiertal macht sich eine Gruppe von Wanderern auf den Weg zu einer Tour. Kurz danach verunglückt eine etwa 60 Jahre alte Frau tödlich. Die anderen werden psychologisch betreut.
Weitere Artikel derselben Kategorie
Ein 45-Jähriger soll in Stade sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendhilfe erschossen haben, nun wurde er tot in seiner Gefängniszelle gefunden. Die Ermittler suchen weiter nach Antworten.
- 21. Juli 2026
Deutsche Urlauberin stürzt in Südtirol zu Tode
Im Passeiertal macht sich eine Gruppe von Wanderern auf den Weg zu einer Tour. Kurz danach verunglückt eine etwa 60 Jahre alte Frau tödlich. Die anderen werden psychologisch betreut.

