Der russische Präsident Wladimir Putin fährt dieses Jahr gleich zweimal im Kölner Rosenmontagszug mit: Auf einem Wagen ist er beim sozialistischen Bruderkuss mit dem Teufel zu sehen, auf einem anderen als Vampir Nosferatu, der die Welt durch den Fleischwolf dreht. Die Wagen des Zuges - der diesmal sein 200-jähriges Bestehen feiert - wurden am Dienstag in der Kölner Messe enthüllt. Auch Ex-US-Präsident Donald Trump ist wieder mit von der Partei: Mit Schnorchel und Taucherbrille entsteigt er einem goldenen Klo, in der Hand ein Fähnchen mit der Aufschrift «Trump 2024» - dann will er als Kandidat der Republikaner erneut ins Rennen um das höchste Amt gehen. Unternehmer Elon Musk erscheint als Bond-Bösewicht mit goldenem Colt in der Hand und weißer Katze auf dem Schoß. Die Bundespolitik wird ebenso bedacht. Ein Wagen mit dem Motto «Lasst Blumen sprechen» thematisiert die Grünen, die in der Regierungsverantwortung nun Kompromisse machen müssen. Die «grüne Ideologie» wird durch das klassische Symbol der Sonnenblume symbolisiert, die «grüne Realpolitik» durch eine fleischfressende Pflanze. Wirtschaftsminister Robert «Habück» macht unterdessen auf der Suche nach neuen Energielieferanten einen tiefen Diener vor einem überdimensionalen Scheich. Bundeskanzler Olaf Scholz wird von einem Kraken mit dem Gesicht des chinesischen Präsidenten Xi Jinping eingewickelt - eine Anspielung auf umstrittene China-Geschäfte wie das im Hamburger Hafen. AfD-Chefin Alice Weidel leckt die Stiefel der als Domina ausstaffierten Giorgia Meloni, die es als erste Frau und erste Rechtspopulistin an die Spitze der italienischen Regierung geschafft hat. Von der Sonnenblume zur fleischfressenden Pflanze
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Putin küsst den Teufel - im Kölner Rosenmontagszug
Ein sozialistischer Bruderkuss stand Pate: Wladimir Putin ist dem Teufel ganz nah und küsst ihn - auf einem Mottowagen. Andere Politiker sind ebenfalls mit von der Partie und bekommen ihr Fett weg.
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