Moderatorin Amira Pocher (30) und ihr Mann, Komiker Oliver Pocher (44), haben vor dem Kölner Amtsgericht als Zeugen von einem Einbruch in einem einst von ihnen bewohnten Haus berichtet. Vor allem Amira Pocher sprach dabei über die Folgen, die der Vorfall für sie gehabt habe, nicht nur materiell. «Ich habe zwei kleine Kinder. Und ich habe seitdem auch keine ruhige Nacht mehr», sagte die 30-Jährige am Mittwoch im Zeugenstand. Der materielle Schaden, der entstanden sei, sei ihr mittlerweile «völlig wurscht». «Es ist diese Angst», sagte Pocher. In dem Prozess ging es um einen Einbruch im Januar 2022 in Köln. Angeklagt war ein Mann, zu dem dem Gericht unterschiedliche Personalangaben vorlagen. Er gestand in dem Prozess, in die Räumlichkeiten eingestiegen zu sein, die die Pochers damals bewohnten. Unter anderem habe er Schmuck gestohlen. Über den Einbruch hatten Amira und Oliver Pocher kurz nach der Tat selbst in einem Podcast berichtet. Nach Angaben des Gerichts fiel der Vorfall in eine Zeit, in der die Familie vorübergehend im Haus von Sänger Pietro Lombardi gewohnt hatte. Das Gericht verurteilte den Angeklagten nach rund zweieinhalb Stunden Prozess zu einer Freiheitsstrafe von eineinhalb Jahren ohne Bewährung. Richter Rolf Krebber begründete das Strafmaß auch mit den psychischen Spätfolgen für die Pochers. «Der Schrecken? Bei Frau Pocher sitzt der heute noch in den Gliedern, das war deutlich zu merken», sagte er.
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Die Pochers berichten vor Gericht über den Einbruch
Ein Einbruch kann extreme Folgen für das Sicherheitsgefühl der Betroffenen haben. Amira und Oliver Pocher haben als Zeugen vor Gericht über ihre Ängste gesprochen.
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