22. Juni 2018 / Allgemeines

SHS Blog präsentiert den Radrundweg SHS 1

einfach auf 45 km SHS kennenlernen

SHS Blog präsentiert den Radrundweg SHS 1

SHS kennenlernen: einfach und gesund auf dem Radrundweg SHS1
 
Früh am Morgen treffe ich mich mit Albert Brock zu einer 45 km langen Radtour auf dem SHS1. Routenkontrolle.Der SHS1 bietet drei attraktive Vorteile:

1. Er führt durch sehr abwechslungsreiche, traumhafte Landschaften – und obwohl der Teutoburger Wald ab und zu am Horizont zu sehen ist, immer auf ebener Strecke.

2. An seinem Wegesrand befinden sich viele Sehenswürdigkeiten Schloß Holte-Stukenbrocks, zehn davon sogar ausgestattet mit einem SHS-Selfie Point. Das ist der ideale Ort, um sich selbst mit einem lohnenswerten Hintergrund abzulichten.

3. Der SHS1 führt durch alle fünf Ortsteile. Egal, wo Sie sich gerade in SHS befinden, den Einstieg in den Rundweg finden Sie bestimmt schnell!

Los geht es für uns am offiziellen Startpunkt am Sportpark am Ölbach (Am Hallenbad) und weiter Richtung Schloß Holte. Im Ortszentrum befinden sich mehrere Einkehrmöglichkeiten und auch das historische Bahnhofsgebäude beherbergt ein Frühstückscafé: Schloß Holte lädt zur ersten Pause ein (wir allerdings sind im Dienst und verzichten daherJ). Für uns geht es nun Richtung Sende weiter. Bald erreichen wir die Waldkapelle, ein sehr gepflegtes Kleinod, an dem sich eine kleine Pause unter den schattenspendenden Bäumen anbietet.

Jetzt erreichen wir durch Wiesen und Felder den Holter Wald, einen abwechslungsreichen Mischwald mit mehreren Sennebächen. Über den Forstweg gelangen wir zum Jagdschloss Holte, das leuchtend gelbe Wahrzeichen der Stadt. Weiter geht es immer noch durch den Wald, bevor wir gemütlich durch die Felder nach Liemke radeln. Auffällig hier: die vielen Heiligenhäuschen, die die Liemker mit einer eigenen Wanderroute verbunden haben. Und noch etwas entdecken wir in Liemke: die Frischehütte: hier kann man Milch, Kartoffeln und Eier direkt vom Hof erstehen.

Entlang der Alten Poststraße gelangen wir nach Stukenbrock-Senne und zur Emsquelle.

Wow, welch eine Idylle! Die ersten paar Meter sieht man vom Besuchersteg aus nur ein bisschen matschigen Boden, aber schon plätschert das Wasser leise im hellen Sennesand vor sich hin. Die Quelle ist insgesamt schön grün bewachsen und damit ein Highlight für Naturfreunde. Oberhalb der Emsquelle gibt es auch einen barrierefreien Steg. Wir haben übrigens ziemlich genau die Hälfte der Strecke hinter uns!

Wieder auf den Rädern geht es zur Ems-Erlebniswelt. Ausprobieren, Erleben, die Ems aktiv begreifen - von der Quelle bis zur Mündung! Das ist das Motto der Ems-Erlebniswelt. Hier kann man jede Menge erleben und - wenn man will - Wissenswertes über die Ems-Regionen mitnehmen! Oder sich einfach zu entspannen und die müden Füße in die „Nordsee“ zu halten.

Durch Stukenbrock-Senne fahren wir ins Furlbachtal. Auch wenn wir uns auf der ebenen Seite über dem tief eingeschnittenen Tal befinden, ist das Naturerlebnis gewaltig! Rechts von uns der sich dahinschlängelnde klare Bach, links blühendes Wollgras im Hochmoor. Ab und zu sind kleine Bauwerke der Trinkwassergewinnung zu sehen. Dann machen wir links einen Abstecher zu den Bentteichen, alte Abgrabungsstätten für Dachziegel, die heute idyllische Biotope bilden. Frösche quaken, Libellen flattern schillernd in der Sonne, die Seerosen blühen prachtvoll.
  
Wir eisen uns los und nehmen wieder Fahrt auf Richtung Augustdorf. Kaum erreicht, biegen wir scharf links ab, um Kurs auf Stukenbrock zu nehmen. Die Strecke ist ein bisschen langweilig, der Radweg aber gut asphaltiert, so dass man richtig Fahrt aufnehmen kann. Und grün ist es links und rechts sowieso. Schon kommt die Stukenbrocker Kirche in Sicht. Im Ortszentrum bieten sich viele Gelegenheiten einer gemütlichen Einkehr, bevor wir die drei Heimathäuser erreichen. Im Sommerhalbjahr sind sie sonntags von 10:30 bis 12:00 Uhr geöffnet.

Durch die Siedlung führt uns der SHS1 nun wieder Richtung Naturschutzgebiet Kipshagener Teiche am Sportpark am Ölbach. Viele können sich noch daran erinnern, wie sie hier schwimmen gelernt haben oder Schlittschuh gelaufen sind. Heute ist das Gebiet wichtig für den Artenschutz und es entwickeln sich seit einigen Jahren wieder Moore von unschätzbarem Wert.

Für uns ist das Ziel erreicht, wir sind nach 45 Kilometern wieder an unserem Ausgangspunkt im Sportpark angelangt. Ein leichter Sonnenbrand macht sich trotz Bewölkung und Sonnenschutz bemerkbar und auf dem Fahrrad sitzen ist auch nicht mehr das richtige, aber es war ein toller Tag!

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