3. Juni 2022 / Aus aller Welt

Deutsche Feuerwehr-Meisterschaften starten

Tatütata, die Feuerwehr ist da! Im thüringischen Mühlhausen messen sich bei den Deutschen Meisterschaften mehr als 1000 Feuerwehrmänner und -frauen. Auch zwei Gästemannschaften aus Österreich und Luxemburg hab haben angemeldet

Ein Feuerwehrfahrzeug mit Drehleiter fährt zu einem Einsatz (Symbolfoto).
Veröffentlicht am 3. Juni 2022 um 15:35 Uhr

Mehr als 1300 Feuerwehrmänner und -frauen gehen von Freitag bis Sonntag bei den Deutschen Feuerwehr-Meisterschaften im thüringischen Mühlhausen in verschiedenen Mannschafts- und Einzeldisziplinen an den Start.

Neben Teams aus ganz Deutschland haben sich zwei Gästemannschaften aus Österreich und Luxemburg angemeldet, wie der Deutsche Feuerwehrverband mitteilte. Die Veranstaltung bildet die Qualifikation für die Wettbewerbe des Weltfeuerwehrverbandes CTIF vom 17. bis 24. Juli 2022 im slowenischen Celje.

Für den traditionellen Internationalen Feuerwehrwettbewerb allein sind 780 Teilnehmer in 60 Gruppen gemeldet. Zu den Disziplinen gehört ein 400-Meter-Staffellauf, bei dem die acht Mitglieder eines Teams jeweils 50 Meter zurücklegen und Hindernisse wie eine Eskaladierwand überwinden oder eine acht Meter lange Röhre durchqueren müssen. Als «Staffelholz» fungiert dabei ein Strahlrohr.

Beim Internationalen Feuerwehr-Sportwettkampf sind 156 Teilnehmer in 13 Gruppen sowie 18 Einzelstarter am Start. Einzeldisziplinen sind hier die 100-Meter-Hindernisbahn und das Hakenleitersteigen bis ins dritte Obergeschoss eines 10,85 Meter hohen Turms. Innerhalb von 15 Sekunden legen die Feuerwehrleute rund 35 Meter Laufstrecke zurück und erklimmen den Turm. Nach jedem Stockwerk muss die Hakenleiter hochgezogen und im nächsten Stockwerk eingehängt werden.

Neben den teilnehmenden Feuerwehrleuten ermöglichen 98 Schiedsrichter und Aufbauhelfer die Wettbewerbe. Aufgrund der Corona-Pandemie mussten die Deutschen Feuerwehr-Meisterschaften aus dem Jahr 2020 verschoben werden und finden nun in diesem Jahr in Mühlhausen statt.


Bildnachweis: © Robert Michael/dpa
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