13. Januar 2023 / Job der Woche

Ein neuer Lebensabschnitt wartet auf Dich!

Im Interview mit dem Auszubildenden der WIRUS Fenster GmbH & Co. KG

Sören Hilgers spricht über seine Erfahrungen als Azubi bei der WIRUS Fenster GmbH & Co. KG.

»Eine abwechslungsreiche Ausbildung mit spannenden Aufgaben und einem tollen Betriebsklima, in dem ich mich bewegen durfte«. In diesem einen Satz resümiert Sören Hilgers seine Zeit bei der WIRUS Fenster GmbH & Co. KG in Rietberg-Mastholte. Im November 2022, kurz vor Abschluss seiner Ausbildung zum Industriekaufmann, hat er im Interview seine Erfahrungen ausführlich geschildert.
 
Herr Hilgers, wann haben Sie Ihre Ausbildung zum Industriekaufmann begonnen und war es Ihr Wunschberuf?
Nach dem Abitur, das ich am Gymnasium in Lippstadt gemacht habe, habe ich meine Ausbildung am 01. August 2020 hier im Unternehmen begonnen. Aber schon während der Schulzeit stand für mich fest, dass ich meine berufliche Zukunft im kaufmännischen Bereich sehe. Ich habe mich dann über die verschiedenen kaufmännischen Ausbildungswege informiert und dazu entschlossen, den Beruf des Industriekaufmanns zu erlernen.


 
Weshalb haben Sie sich bei WIRUS beworben?
Das war im wahrsten Sinne des Wortes naheliegend – ich wohne in Westenholz. Daher kannte ich das Unternehmen und habe auch Freunde und Bekannte, die hier arbeiten und mir WIRUS als Ausbildungsbetrieb empfohlen haben. Außerdem konnte ich während meiner Schulzeit als Ferienjobber hier im Betrieb einen Blick „hinter die Kulissen“ werfen. Das gute Betriebsklima, der kollegiale Umgang miteinander und die angenehme Arbeitsatmosphäre waren für mich weitere gute Argumente, um mich bei WIRUS um die Ausbildungsstelle zu bewerben. Darüber hinaus denke ich, dass die Größe eines mittelständischen Unternehmens wie WIRUS es ist, die idealen und noch überschaubaren Strukturen für Berufsstarter bietet. 
 
Wie haben Sie die Bewerbungsphase erlebt?
Zunächst habe ich meine schriftliche Bewerbung mit den üblichen Unterlagen per E-Mail eingereicht. Die Eingangsbestätigung habe ich umgehend erhalten. Einige Zeit später kam die Einladung zu einem persönlichen Gespräch. Nach dem Vorstellungsgespräch ging dann alles ganz schnell, bis zur Zusage und Unterzeichnung des Ausbildungsvertrags.


 
Wie haben Sie den ersten Tag im Unternehmen erlebt?
Nach der Begrüßung am ersten Tag haben wir mit allen Auszubildenden – in meinem Jahrgang sind es vier – und dem Ausbilder einen Rundgang durch das gesamte Unternehmen gemacht. Wir haben in alle Abteilungen hineingeschnuppert und wurden von den Mitarbeitenden persönlich begrüßt – und zwar auf Augenhöhe, als neue Kolleginnen und Kollegen. Der höfliche und respektvolle Umgang miteinander hat mich gleich am ersten Tag beeindruckt.
 
Von der Schule in das Arbeitsleben – war das eine große Umstellung?
Ja – aber im positiven Sinn. Alles ist neu und sehr spannend. Man hat viele Kolleginnen und Kollegen unterschiedlichen Alters, während es in der Schule gleichaltrige Klassenkameradinnen und -kameraden sind. Vom Erfahrungsschatz der langjährigen Mitarbeitenden lernt man enorm viel. Was die Freizeit betrifft, kann man im Gegensatz zur Schule viel besser planen. Feierabend ist Feierabend und keine Hausaufgaben. Urlaubszeiten sind flexibel – auch mal ein oder zwei Tage zwischendurch und unabhängig von den Schulferien. Auch finanziell ist man natürlich unabhängiger durch das eigene Einkommen.
 
Ganz ohne Schule geht es aber auch in der Ausbildung nicht. Wie läuft das genau ab?
Die Berufsschulzeiten sind in Blöcken aufgeteilt. Während der 2,5 Jahre dauernden Ausbildung gibt es fünf Blöcke von jeweils zwei Monaten Berufsschulzeit am Stück. Während des Blockunterrichts arbeitet man nicht im Ausbildungsbetrieb. Man kann sich also voll und ganz auf die Berufsschule konzentrieren. Neben allgemeinen Schulfächern wie Sport und Religion liegt der Schwerpunkt auf den volks- und betriebswirtschaftlich basierten Fächern wie Geschäftsprozesse sowie Wirtschaft und Soziales. Dabei ist mir immer wieder positiv aufgefallen, dass sich nicht nur die Theorie aus der Schule bei WIRUS in der Praxis anwenden lässt, sondern auch umgekehrt. Vieles was ich im Unternehmen gelernt habe, fand sich genauso in der Theorie wieder. Zudem erhält man bei WIRUS gute Unterstützung, wenn man für die Schule was tun muss. Beispielsweise ist es in Absprache möglich, sich auch während der Arbeitszeiten für Prüfungen vorzubereiten.

Sie sind jetzt im letzten Ausbildungsjahr. Haben Sie sich die Ausbildung so vorgestellt?
Ja, jedenfalls habe ich mir das so gewünscht. Man hat hier wirklich einen abwechslungsreichen Arbeitsalltag, lernt sehr viel und ist voll im Tagesgeschäft integriert. Meine Erwartungen an eine anspruchsvolle Ausbildung haben sich absolut erfüllt. 
 
Gibt es Dinge, die Ihnen besonders gut gefallen haben oder besonders fordernd waren?
Im Verkauf hat mir der direkte Kontakt mit den Kunden sehr gut gefallen und die Herausforderung, den verschiedensten Kundenwünschen gerecht zu werden. Auch das Team in der Abteilung ist toll. Aber im Grunde habe ich in allen Abteilungen gerne gearbeitet – ob Einkauf, Buchhaltung oder Kundendienst. Die logistischen Prozesse im Versand waren für mich nicht nur spannend, manchmal auch herausfordernd. 
 
Welche Talente sollten junge Menschen für eine Ausbildung bei WIRUS mitbringen?
Ein kaufmännisches Grundinteresse muss natürlich vorhanden sein. Und Kommunikationsfähigkeit. Man sollte offen sein, keine Angst haben, sich mit Menschen auseinanderzusetzen und Herausforderungen auf sich zukommen lassen können – denke ich.


 
Was wünschen Sie sich für Ihre berufliche Zukunft?
Zunächst wünsche ich mir natürlich ein gutes Ergebnis für meine Abschlussprüfung. Danach möchte ich zum Sommersemester 2023 mein BWL-Studium starten und von zuhause ausziehen – vielleicht in eine Studenten-WG.

Dieser Erfahrungsbericht hat Dein Interesse geweckt? Dann bewirb Dich jetzt für eine Ausbildung zur/zum Industriekauffau/-mann!

WIRUS Fenster GmbH & Co. KG
Tobias Schmits – Ausbildungsleiter
Westenholzer Str. 98
33397 Rietberg-Mastholte
Telefon: 02944/983-251
E-Mail: t.schmits@wirus-fenster.de

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